Photography ist seit 2006 mein zweites Standbein neben dem IT-Consulting. Über die Jahre haben sich die Sujets entwickelt — vom stillen Portrait über People in der Landschaft bis hin zur Studio-Inszenierung. Die Art, wie diese Bilder im Web präsentiert wurden, ist allerdings lange nicht im gleichen Tempo mitgewachsen wie die Bildbearbeitung dahinter. Beim Relaunch der Site habe ich der Photography-Sektion deshalb explizit Aufmerksamkeit gewidmet.
Ein Slider, der die Bilder atmen lässt
Auf der Photography-Seite bricht die Galerie ganz bewusst aus dem üblichen Inhaltscontainer aus und nimmt die volle Bildschirmbreite ein. Edge-to-edge — die einzige Stelle der Site, an der das passiert. Die Bilder sollen nicht in eine Spalte gequetscht werden; sie sind der Inhalt.
Die Mechanik dahinter:
- 42 Slides in voller Auflösung (1920×1280), Lazy-Loading nach der ersten Aufnahme,
- Pfeiltasten und Pfeil-Buttons für Vor und Zurück,
- Dots am unteren Rand als sichtbares Inhaltsverzeichnis,
- Auto-Play, das beim Öffnen der Lightbox pausiert,
- weiche Cross-Fade-Übergänge per CSS-Keyframes.
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Jede Slide hat einen sichtbaren Caption-Overlay (mehrsprachig — dazu gleich) und einen unsichtbaren Button-Wrapper. Ein Klick öffnet die Lightbox als Vollbild-Dialog mit dunklem Backdrop: Bild groß im Zentrum, Pfeile links und rechts, Schließen-Symbol oben rechts. Tastatur funktioniert genauso — Pfeil-Links/Rechts blättert, Escape schließt. Eine kleine Stage-Logik hält während des Übergangs kurz alte und neue Slide gestapelt, damit der Wechsel weich wirkt statt abrupt.
Den gleichen Lightbox-Trick gibt es auch für Bilder direkt in Blog-Beiträgen. Eine 50-Zeilen-JS-Datei delegiert Klicks auf <img class="blog-img">, instanziiert einen nativen <dialog>-Knoten, zentriert das Bild — fertig. Probieren Sie es ruhig: ein Klick auf eines der Bilder hier öffnet es groß.
Bildunterschriften in fünf Sprachen
Die Foto-Slides haben jeweils einen alternativen Bildtext (alt) und eine sichtbare Caption — beides liegt als typsicherer Sprach-Record vor mit fünf Varianten: Deutsch, Englisch, Finnisch, Polnisch, Japanisch. Wer auf der japanischen Site-Variante landet, sieht japanische Captions, und ein Screenreader spricht den Bildtext auf Japanisch aus. Lokalisierung bis ins kleinste Detail.
(Wie die Site überhaupt zu Japanisch gekommen ist, erzählt der Japantag-Beitrag.)
Eine eigene Blog-Kategorie
Neu am Start: die Photography-Blog-Übersicht. Eine gefilterte Sicht auf alle Blog-Beiträge, die in die Photography-Kategorie fallen — momentan noch sehr übersichtlich, aber das wird sich ändern. Drei kleine farbige Chips (Consulting, Distribution, Photography) sortieren die Beiträge schon in der Hauptübersicht; und der Eintrag, den Sie gerade lesen, ist gewissermaßen der erste in seiner eigenen Kategorie-Schiene.
Was als nächstes ansteht
Ein paar Themen schweben für die nächsten Photography-Posts bereits im Kopf herum — über Lichtführung in der mobilen Studio-Situation, über Beauty-Retusche und wann sie hilft (oder eben schadet), über die bewusste Wahl eines Bild-Looks. Wenn Sie Lust auf Coaching oder ein gemeinsames Shooting bekommen sollten: ich freue mich auf den ersten Schritt.
